Einkochautomat von Severin

Severin Einkochautomat EA 3653

Einkochen liegt wieder voll im Trend und mit dem Einkochautomat von Severin lassen sich Obst und Gemüse aus heimischen Gefilden spielend einfach einkochen.

Der Severin Einkochautomat machte im Praxiseinsatz eine gute Figur und ist ausreichend dimensioniert und bietet viel Platz – daraus resultiert jedoch auch ein entsprechend großer Platzbedarf.

In diesem Einkochautomaten finden bis zu 14 große 1-Liter-Gläser Platz. Die Gläser können wahlweise ein- oder mehrlagig in den Topf gegeben werden. Ergänzend steht auch ein Einlegerost zur Verfügung, dessen Nutzung jedoch eine Frage des persönlichen Geschmacks ist.

Das Gerät lässt sich auch zum Aufheizen von Glühwein nutzen und ist für diesen Zweck mit einem Auslaufhahn und praktischen wärmeisolierenden Griffen ausgestattet. Der Temperaturregler und ein zusätzlicher Überhitzungsschutz sind eine sinnvolle Ergänzung und erleichtern die Nutzung des Modells.

Severin Einkochautomat im Test

Der Severin Automat arbeitet mit 1800 Watt und ist entsprechend schnell einsatzbereit. Das emaillierte Gehäuse lässt sich schnell und unkompliziert reinigen. Im Gegensatz zu anderen Geräten ist der Boden unten geschlossen und die Heizstäbe sind verdeckt – das sorgt für ein langanhaltende Nutzbarkeit.

Die Temperatur lässt sich bequem einstellen und anhand der Skala ablesen. Die Verarbeitung von Temperaturregler und Auslaufhahn ist jedoch etwas dürftig. Der Auslauf wirkt relativ wackelig und die Temperatur lässt sich sehr leicht aus Versehen verstellen.

Fazit:
Hier erhält man zu einem moderaten Preis einen Einkochautomat, der tut was man von ihm verarbeitet. Die Verarbeitung ist insgesamt gut, jedoch gibt es durchaus Details, die den guten Gesamteindruck trüben.

Sale
SEVERIN EA 3653 Einkoch- und Heißgetränkeautomat (1.800 W, Inhalt: 29 Liter oder 14 à 1L Rundrandgläser (100), mit Auslaufhahn)
  • Multifunktionaler Helfer für Partys oder Wintervorräte: Praktischer Einkochautomat zum Erwärmen und Warmhalten von Speisen, Auch nutzbar als Heißgetränkeautomat
  • Einfache Bedienung: Stufenloser Regler zur Bestimmung der Temperatur, Leichtes und sauberes Abfüllen dank praktischem Auslaufhahn
  • Vielfältige Anwendung: Erwärmen von Lebensmitteln und Getränken bis zu 29 Litern, Mit Einkochfunktion: Geeignet für bis zu 14 Gläsern à 1L (Rundrand 100), Inklusive Einlegerost
  • German Quality, Maximale Leistung: 1.800 W, Überhitzungsschutz, Wärmeisolierende Griffe, Emailliertes Gehäuse, Leichte Reinigung mit feuchtem Tuch
  • Lieferumfang: 1 SEVERIN Einkochautomat, Inkl. Einlegerost, CM 2197, Maße (LxBxH): 37,5 x 46,4 x 45,7 cm, Kapazität 29 L, Gewicht: 5,6 kg
Einkochautomat von Weck

WAT 15 Einkochautomat von Weck

Unser Testsieger ist der Einkochautomat WAT 15 der renommierten Firma Weck. Das Modell konnte uns auf ganzer Linie überzeugen und machte im Praxiseinsatz eine sehr gute Figur.

Bei Einkochautomaten hat sich 29 Liter als Standardvolumen etabliert. Auch das Weck-Modell hat dieses Volumen ist somit ausreichend groß dimensioniert und bietet genug Platz für große und kleine Einmachgläser. (Je nach Größe der Gläser kann es zu Abweichungen bei der Zubereitung kommen. Tipps finden Sie in unserem Einkoch-Ratgeber.)

Die Gläser können wahlweise ein- oder mehrlagig in den Topf gegeben werden. Es steht jedoch kein Einlegerost zur Verfügung – in der Vergangenheit gehört dieses jedoch zum Lieferumfang. Das macht das Einkochen von vielen Gläsern etwas schwerer. Hier hat die Konkurrenz die Nase vorn, wenngleich die Nutzung eines solchen Gitters auch nicht Jedermanns Geschmack ist.

Einkochglasheber
Einkochglasheber

Praktisch ist der Glasgreifer vom selben Hersteller, der eine wirkliche Arbeitserleichterung ist. Wir empfehlen die Nutzung eines Glashebers um Verbrühungen vorzubeugen.

Der Glasheber von Weck hat sich bewährt und funktioniert im Grunde wie ein Zange. Das Modell passt auf fast alle handelsüblichen Gläser und gehört beim WAT 15 Einkochautomat zum Lieferumfang.

Der Einkochautomat im Test

Das Gerät lässt sich problemlos zum Einkochen und Einwecken nutzen. Einmal eingestellt, kommt das Gerät schnell auf Touren und beginnt mit der Arbeit. Die Aufheizdauer ist im Vergleich wirklich schnell (zum Beispiel 30 Minuten bei 6 Litern Inhalt, Standard Weck-Gläser).

Stundenlang verrichtet das Gerät seinen Dienst und bringt gute Ergebnisse zustande. Zwetschgen, Erdbeeren, Stachelbeeren: Mit dem WAT 15 gelingt alles.

Der Topfboden ist geschlossen – die Heizstäbe liegen nicht offen und können somit auch nicht verkalken. Praktisch ist das der eingebaute Überhitzungsschutz.

Die Zeitschaltuhr funktioniert fehlerfrei. Obwohl die Optik etwas rustikal ist, hat sich die Technik bewährt. Kein unnötiger Schnick-Schnack, sondern solide Technik. Das gilt natürlich auch für die Temerpatureinstellung. Verwechslungen sind hier ausgeschlossen.

Grundsätzlich kann man das Gerät auch zum Aufheizen von Glühwein nutzen. Im Gegensatz zu anderen Einkochautomaten verfügt es jedoch nicht über einen Auslaufhahn.

Ist der primäre Einsatzzweck also die Glüghweinzubereitung, sollte man besser zum Einkochautomat von Severin greifen, der den zweiten Platz in unserem Test belegt hat.

Der Weck-Automat arbeitet mit soliden 2000 Watt und ist entsprechend schnell einsatzbereit. Das emaillierte Gehäuse ist in wenig modernem braun/weiß gehalten und lässt sich dank der emaillierten Oberfläche schnell und unkompliziert reinigen.

Fazit: Der Einkochautomat von Weck ist ein Klassiker. Wenn man über die wenig moderne Optik hinwegsehen kann, bekommt man ein Gerät, dass funktioniert und genau macht was es soll.

Die Funktionen sind überschaubar, doch die verbaute Technik ist solide. Die Verarbeitung ist hochwertig und wird dem hohen Preis gerecht. In Kombination mit dem Entsafteraufsatz von Weck zeigt der Einkochautomat seine Stärken. Schnell einsatzbereit und zuverlässig – unser Testsieger.