Entsafter

Philips HR1869/01 Avance Entsafter
Philips HR1869/01 Avance Entsafter

Mit einem Entsafter kann man Obst- und Gemüsesaft sowie den Saft von diversen Kräutern und Gräsern gewinnen. Beim Kauf eines Entsafters hat man im Grunde die Wahl zwischen drei Geräten:

  1. Saftpresse
  2. Zentrifugenentsafter
  3. Dampfentsafter

Wir möchten Ihnen einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Entsafter-Modelle geben und bei der Kaufentscheidung behilflich sein. Zunächst gehen wir auf die einzelnen Typen ein und vergleichen die verschiedenen Varianten. Im Anschluß widmen wir uns wichtigen Merkmalen von Entsaftern und wiegen Pro und Contra gegeneinander ab.


Bei Saftpressen wird der Saft der Frucht durch mechanisch ausgeübten Druck gewonnen.
Man unterscheidet hier zwischen Zitruspressen und Saftpressen mit einer oder zwei Schnecken bzw. Kolben.

Die Zitruspresse ist nur in der Lage, Zitrusfrüchte auszupressen. Sie ist der Entsafter, bei dem man den Saft der halbierten Zitrusfrucht durch Hin- und Herbewegungen auf einem scharfkantigen Kegel gewinnt.
Die Entsafter mit einer oder zwei sogenannten Schnecken können nicht nur Zitrusfrüchte entsaften, sondern im Grunde alle Nahrungsmittel, die man gerne entsaften möchte. Beim Entsaften mit einer solchen Saftpresse werden von den Schnecken zunächst Stücke der eingegebenen Zutaten abgebrochen und anschließend ausgepresst. Der Saft wird gesiebt und die groben Rückstände werden am Ende der Schnecke ausgeworfen.

Zentrifugenentsafter eignen sich besonders gut für harte Obst- und Gemüsesorten. Die Saftausbeute aus einem Zentrifugenentsafter ist zwar meist geringer, aber er entsaftet dafür viel schneller als andere Geräte, weshalb er oft in Gastronomiebetrieben eingesetzt wird.

Die Funktionsweise eines Zentrifugenentsafters ist mit etwas physikalischem Verständnis leicht erklärt. Im Gerät befinden sich eine Reibscheibe und ein Sieb. Die Reibscheibe dreht sich, wodurch die Zutaten, die man in den Entsafter gibt, zerkleinert werden. Die zerkleinerten Stückchen werden gegen das Sieb geschleudert und dabei wird der Saft ausgepresst. Bei älteren Modellen verbleiben die zerkleinerten Fruchtstücke im Sieb, bis das Sieb geleert wird, wodurch mehr Saft gewonnen werden kann, als bei den neuen Modellen, bei denen die Abfallprodukte direkt in einen Sammelbehälter geleitet werden.

Die Funktion des Dampfentsafters hört sich wahrscheinlich zunächst sehr kompliziert und schwierig an. Die Verwendung hingegen ist ziemlich einfach und der gewonnene Saft ist länger haltbar als der der anderen Geräte. Ein Dampfentsafter eignet sich besonders gut, um beispielsweise große Mengen Äpfel zu entsaften, die man danach beispielsweise einkochen kann.

Ein Dampfentsafter besteht zunächst aus einem Wassertopf. Dieser Wassertopf ist jedoch nicht geschlossen, sondern ähnelt der Form eines Trichters, der sich nach oben hin verjüngt. Der Bereich neben dem Trichter ist im Grunde der Auffangbehälter für den Saft. Über diesem Auffangbehälter befindet sich der Korb, in den man das Obst einfüllt. Darauf wird dann ein Deckel gesetzt, und sobald sich das Wasser erhitzt, beginnt der Entsafter zu arbeiten. Der Dampf steigt zum Fruchtkorb, durch die Hitze platzen die Pflanzenzellen der Früchte und der Saft tritt aus. Dieser tropft an dem Trichter herunter und fließt zunächst in den Auffangbehälter, dann durch einen Ablauf in ein Glas oder einen Krug.

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Was sollte man beim Kauf eines Entsafters beachten?

Zunächst sollte man sich fragen, was und in wie großen Mengen man entsaften möchte, da sich hier verschiedene Verfahren anbieten. Die Saftpresse beispielsweise kann alles entsaften, allerdings nicht in allzu großen Mengen. Der Dampfentsafter hingegen ist in der Lage, viele Früchte auf einmal zu entsaften, eignet sich allerdings nur für Äpfel oder Beeren.

Die nächste Frage lautet: Schnelligkeit oder Qualität? Der schnellste Entsafter ist zwar der Zentrifugenentsafter, doch er wirbelt große Mengen Sauerstoff in den Saft, wodurch viele Vitamine und wichtige Enzyme verloren gehen, worunter auch der Geschmack leidet. Die Saftpresse entsaftet langsam aber dafür schonend, genauso wie der Dampfentsafter. Hierbei werden allerdings aufgrund der Hitze ebenfalls viele Vitamine zerstört.

Wie viel Geld sollte man für ein gutes Gerät ausgeben?

Die Preise für Entsafter sind sehr weit gefächert, sie reichen von 15 Euro bis zu über 1000 Euro.
Zitruspressen schneiden hier selbstverständlich am günstigsten ab. Der Preis für eine gute Zitruspresse liegt bei etwa 5 Euro. Für eine Saftpresse muss man allerdings schon etwas mehr ausgeben, gute Geräte kosten zwischen 100 Euro und 300 Euro.

Einen günstigen Zentrifugenentsafter bekommt man für etwa 30 Euro. Wer allerdings häufig und viel entsaften möchte, sollte auch hier mehr Geld investieren. Die hochwertigen Modelle von namhaften Herstellern kosten etwa 100 Euro.

Der teuerste Dampfentsafter, den man bei einer kurzen Recherche entdecken kann, kostet knapp 150 Euro. Wer nicht so viel Geld dafür ausgeben möchte, kann auch schon ein gutes Gerät für knapp 40 Euro erwerben.

Selbstverständlich sind dies nur die Richtlinien, wie viel Geld man wirklich für das Gerät ausgeben sollte, hängt von der Häufigkeit der Verwendung sowie der Menge und der Konsistenz der zu entsaftenden Nahrungsmittel ab.

Entsafter im Test – Die besten Modelle und beliebtesten Hersteller

Einer der besten Entsafter, der zurzeit auf dem Markt erhältlich ist, ist der Green Star – ein Wundergerät, getarnt als Saftpresse. Man kann mit dem Green Star nicht nur Entsaften, sondern auch gefrorene und frische Früchte pürieren. Und das alles bei äußerst geringem Nährstoffverlust, da das Gerät mit erstaunlich wenigen Umdrehungen pro Minute arbeitet und trotzdem eine ungeheure Menge an Saft auspressen kann. Die Mineralien, die im Saft enthalten sind, können dank der Optimierung durch die eingebauten Magnete von Körper besser aufgenommen werden.

Oft gelobt wird auch der Angel Juicer, eine Saftpresse mit Zwillingskolben, die mit einem modernen Design, 82 Umdrehungen pro Minute und einfacher Reinigung punkten kann, da sie nur aus vier Teilen besteht.

Gerne gekauft wird auch der Zentrifugenentsafter Kuvings Silent Juicer. Er überzeugt durch leises Entsaften, wenigen Umdrehungen pro Minute, platzsparendem Design, einfache Bedienung und die unkomplizierte Reinigung.

Von Privatpersonen werden selbstverständlich gerne Entsafter gekauft, die auch in Bars und Restaurants Verwendung finden. Der beliebteste Hersteller von Entsaftern ist hier Gastroback. Die Geräte des deutschen Herstellers zeichnen sich durch Langlebigkeit und Qualität aus, die dafür selbstverständlich auch ihren Preis hat. Wer bereit ist, einen solchen Preis für nahezu perfekten, frisch gepressten Saft zu bezahlen, der wird sicherlich mit einem Entsafter von Gastroback lange und viel Freude haben.

Wer nicht so viel Geld für einen Entsafter übrig hat, der sollte sich ein Gerät von Braun oder Philips zulegen. Für denjenigen, der noch weniger Geld übrig hat, eignet sich auch ein Gerät von Clatronic oder Severin. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass ein „Vielsafttrinker“ mit einem günstigeren Gerät nicht viel Freude haben wird, da diese eher für Personen konzipiert sind, die sich hin und wieder einen frisch gepressten Orangensaft zum Frühstück gönnen möchten.

Wer eine Saftkur plant oder seine Gesundheit durch frische Säfte verbessern möchte, der sollte auch etwas mehr Geld in einen guten Entsafter investieren.

Vor- und Nachteile von Entsaftern

Der größte Vorteil eines Entsafters ist natürlich die Möglichkeit, immer einen gesunden und frisch gepressten Saft trinken zu können. Wenn man seinen Saft mit einem solchen Gerät selbst herstellt, weiß man, was drin ist, und kann sich ein leckeres Getränk nach eigenem Belieben zusammen mixen.

Der Nachteil ist allerdings, dass ein Entsafter definitiv viel Platz in der Küche wegnehmen wird und gegebenenfalls sehr laut arbeitet, was Mitbewohner oder Nachbarn auf Dauer stören könnte.


Fazit
: Ein frisch gepresster Saft ist sowohl lecker als auch äußerst gesund. Wer also generell gerne Saft trinkt und auch zu Hause öfters in den Genuss eines Apfel-, Orangen- oder Karottensaftes kommen möchte, sollte sich auf jeden Fall einen Entsafter zulegen.