Mixer

Russell Hobbs Essentials Standmixer mit 600 Watt
Russell Hobbs Essentials Standmixer mit 600 Watt

Mit einem Mixer werden bestimmte Zutaten in Sekundenschnelle zerkleinert, püriert oder vermixt. Es gibt zwei Varianten von Mixern: Zum einen den Standmixer, der die Zutaten in einem angebauten Gefäß mixt und zum anderen den Stabmixer, der hauptsächlich zum Pürieren verwendet wird.

Wir möchten Ihnen einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Mixer-Modelle geben und bei der Kaufentscheidung behilflich sein. Zunächst gehen wir auf die einzelnen Typen ein und vergleichen die beiden Varianten. Im Anschluß widmen wir uns wichtigen Merkmalen von MStand- und Stabmixern und wiegen Pro und Contra gegeneinander ab.


Der Standmixer ist ein elektrisch betriebenes Gerät mit dem man Obst und Gemüse zerkleinern, pürieren und mixen kann.

Er besteht aus einem Motorblock, an den die Tasten zum Verändern der Geschwindigkeit angebracht sind. Auf diesem Motorblock befindet sich ein Gefäß, das meist entweder aus Metall, durchsichtigem Kunststoff oder Glas besteht. Am Grund dieses Gefäßes findet man einen Messerstern, der die Zutaten bearbeitet. Dieses Messer wird über eine Kupplung mit dem Elektromotor in Bewegung versetzt und zerkleinert, püriert und mixt dadurch verschiedene Zutaten in verschiedenen Geschwindigkeiten.

Der Stabmixer wird auch Pürierstab, Blender oder Mixstab genannt und wird ebenso wie der Standmixer häufig in Privathaushalten als auch in der Gastronomie verwendet. Im Vergleich zum Standmixer sind diese Geräte deutlich flexibler einsetzbar.

Manche Modelle sind elektrisch betrieben, andere laufen mit einem Akku und einem Ladegerät. Der Motorblock befindet sich beim Stabmixer im Griff; von hier aus wird auch die Geschwindigkeit der Messer kontrolliert. Die Messer befinden sich unterhalb des Motorblocks, am Ende eines Stabes, der meist aus Metall oder Plastik besteht. Der Stabmixer eignet sich zum Pürieren, zum Aufschlagen von Eiweiß, zum Mixen von Getränken und selbstverständlich auch zum Zerkleinern von verschiedenen Nahrungsmitteln.

Was sollte man beim Kauf eines Standmixers beachten?

Beim Kauf eines Standmixers sollte zunächst die Füllmenge beachtet werden. Geräte, die Platz für etwa 1 – 1,6 Liter Flüssigkeit bieten, eignen sich für einen Zwei-Personen-Haushalt. Eine größere Familie sollte hier eher zu einem Gerät mit einer Füllmenge von mindestens 2 Litern greifen.

Neben der Füllmenge ist auch die Leistung des Gerätes sehr wichtig. Wenn man daran denkt, rohe Lebensmittel oder sogar Eiswürfel zerkleinern zu wollen, sollte man sich definitiv für einen Standmixer entscheiden, der mindestens 800 Watt Leistung bietet, je mehr desto besser. Falls man hingegen nur hin und wieder etwas gekochtes Gemüse pürieren möchte, reicht selbstverständlich auch eine weitaus geringere Wattzahl.

Nicht zwingend notwendig, aber doch ganz nützlich ist eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung. Dadurch werden perfekt gemixte Speisen und Getränke garantiert – was jedoch auch ein Gerät schaffen sollte, das nicht über eine stufenlose Geschwindigkeitseinstellung verfügt.

Falls man mit dem Mixer auch Fruchtsäfte mixen möchte, sollte darauf achten, dass das Gerät über einen Filter verfügt, der die Kerne und Schalen aus dem Saft fern hält.
Und falls man den Standmixer auch als Eiscrusher nutzen möchte, sollte man sich für ein Gerät entscheiden, das diese Funktion bietet und gegebenenfalls auch einen Aufsatz dafür mitliefert. Ansonsten kann es nämlich sein, dass das Gerät mit den harten Eiswürfeln „überfordert“ ist und streikt.

Was gilt es beim Kauf eines Stabmixers zu beachten?

  • einfache und schnelle Reinigung
  • angemessenes Zubehör
  • bequemer und rutschfester Griff
  • nützliches Zubehör
  • verschiedene Geschwindigkeitsstufen

Selbstverständlich sollte sich gerade ein Stabmixer schnell und einfach reinigen lassen, ohne sich dabei zu verletzen. Dies ist zum Einen mit einem abnehmbaren Fußteil gewährleistet, zum Anderen durch die Spülmaschinenfestigkeit dieses Fußteils. Den Motorteil kann man im günstigsten Fall mit einem feuchten Tuch abwischen, sollte er ein paar Spritzer abbekommen.

Beim Kauf eines Stabmixers muss man abwägen, ob man das mitgelieferte Zubehör benötigt, denn dadurch kann man gegebenenfalls viel Geld sparen. Bei manchen Modellen wird ein spezieller Mixbecher mitgeliefert, der besonders schmal und hoch ist, um Spritzer so gut es geht zu vermeiden. Andere Modelle kommen direkt als Kombination mit einem Handmixer oder einer ganzen Küchenmaschine daher. Wenn man über diese Geräte bereits verfügt tut es auch die kleinere Spar-Version.

Bei der Verwendung eines Stabmixers kann es ebenfalls nie schaden, wenn der Griff beispielsweise durch Gummi rutschfest gemacht wurde. Es kann leicht passieren, dass man beim Kochen nasse oder mehlige Hände bekommt, mit denen man dann am Stabmixer abrutschen kann. Um das zu vermeiden werden mittlerweile von vielen Firmen Pürierstäbe mit gummiertem Griff angeboten.

Als Zubehör werden mit den Stabmixern oft diverse Aufsätze angeboten. Damit kann man dann beispielsweise Sahne schlagen, Teige verrühren, Kräuter, Zwiebeln und Nüsse hacken sowie Kaffeebohnen oder Kerne mahlen. Bei manchen Stabmixern kann man sogar den Motor als Vakuumpumpe zur Lebensmittelkonservierung einsetzen.

Die Geschwindigkeitsstufen bei Stabmixern sind meist äußerst überschaubar. Die meisten Hersteller bieten Geräte mit einer Geschwindigkeitsstufe an, manche von ihnen haben eine zusätzliche Turbostufe. Andere Hersteller bringen Stabmixer mit bis zu 15 verschiedenen Geschwindigkeitsstufen auf den Markt, wovon sicher die eine oder andere Hausfrau beim Pürieren ihrer Speisen etwas überfordert wäre.

Was sollte ein gutes Modell kosten?

Der Preis für einen guten Mixer bewegt sich (wie bei allen anderen Küchengeräten auch) irgendwo zwischen „spottbillig“ und „sündhaft teuer“. Die „spottbillige“ Variante kostet etwa 15 Euro und ist in vielen Supermärkten und Onlineshops erhältlich. Sie ist allerdings auch nur für seltene und harmlose Benutzung geeignet – beispielsweise um sich zwei Mal im Monat einen Smoothie zu mixen. Die „sündhaft teure“ Version geht hier bereits in den vierstelligen Bereich und ist dafür auch in der Lage, Handys oder Glasflaschen zu zerkleinern. Vermutlich wird die Durchschnittshausfrau allerdings nie das Verlangen verspüren, ihr Mobiltelefon im Standmixer zu schreddern, weshalb auch ein solcher Preis viel zu hoch für einen Standmixer ist. Ein gutes Gerät, das zum normalen Gebrauch gekauft wird, sollte demnach etwa zwischen 100 Euro und 300 Euro kosten, je nach dem, was es leisten soll.

Beim Stabmixer sieht es ähnlich aus: Auch hier gibt es Modelle für 10 Euro und welche für über 200 Euro. Die Stabmixer, die sich im Bereich zwischen 10 Euro und 30 Euro aufhalten pürieren vielleicht maximal ein paar weichgekochte Äpfel, und das sicherlich nicht mal so oft, bevor sie den Geist aufgeben. Wem das reicht, der sollte sich sofort ein günstiges Modell zulegen und sollte damit bestens bedient sein. Wer allerdings höhere Anforderungen an den „Zauberstab“ stellt, sollte etwa mit einem Preis von 50 Euro – 100 Euro dafür rechnen, je nach Funktionen und Zubehör.

Mixer im Test: Die beliebtesten Hersteller und Modelle

Zu den Marken, die immer wieder im Zusammenhang mit Standmixern empfohlen werden, gehört definitiv „KitchenAid“. Gerade die Serie „Artisan“ überzeugt durch 6 Geschwindigkeitsstufen, eine kompakte Größe, geringen Stromverbrauch sowie durch seine herausragende optische Erscheinung. Aufgrund der großen Beliebtheit der Marke „KitchenAid“ muss man für die Geräte auch einen entsprechend hohen Preis zahlen.

Wer weniger Geld für den Küchenhelfer ausgeben möchte, ist mit einem Modell von Philips gut bedient. Besonders glänzen konnte hier der „HR2096/00 Avance“. Er zerkleinert fast alles, was man ihm vorsetzt, angefangen von Rohkost bis hin zu Nüssen, Getreide und Eiswürfeln. Dabei ist er jedoch erstaunlich geräuscharm und das bei stufenloser Geschwindigkeitsregelung und geringem Stromverbrauch.

Die beliebtesten Stabmixer stammen aus dem Hause „Kenwood“ und „Braun“.
Wer sich für einen Stabmixer von Kenwood entscheidet, greift häufig zu dem „HB 724“. Er hat eine Leistung von 700 Watt und liefert neben dem Gerät einen Kartoffelstampfer, einen Schneebesen und einen Messbecher, der gleichzeitig als Mixbecher eingesetzt werden kann. Aufgrund seines integrierten Spritzschutzes sollte weder das Gerät, noch die Küche schmutzig werden – sollte dies jedoch trotzdem passieren kann man zumindest das Gerät ganz einfach zerlegen und in der Spülmaschine reinigen.

Von „Braun“ überzeugen der „Multiquick 3“ und „Multiquick 7“. Der „Multiquick 3“ läuft mit 450 Watt, verfügt ebenfalls über einen Spritzschutz und ist auch spülmaschinenfest, mitliefert wird hier im Gegensatz zum „HB 724“ von Kenwood allerdings nur ein Messbecher. Der „Multiquick 7“ läuft mit einem 7,2 Volt Akku, verfügt über einen Edelstahlfuß und liefert ebenfalls einen hervorragenden Spritzschutz und spülmaschinenfeste Einzelteile. (Mehr Informationen hierzu in unserem ausführlichen Stabmixer Test.)

Vor- und Nachteile eines Mixers

Ein Mixer (sowohl ein Stand- als auch ein Stabmixer) verfügen über unzählige Vorteile und erstaunlich wenige Nachteile.

Die Vorteile sind selbstverständlich das blitzschnelle Zerkleinern von sämtlichen Zutaten, das der Köchin oder dem Koch unglaublich viel Arbeit abnimmt. Und durch die vielen praktischen Zubehörteile, die bei vielen Geräten mitgeliefert werden, wird aus dem Mixer ein wahrer Alleskönner.

Zu den Nachteilen gehören die oft sehr laute Geräuschkulisse beim Mixen und die Spritzer, die von Stabmixern verursacht werden. Beides kann allerdings mit dem Kauf des richtigen Gerätes vermieden bzw. verringert werden.


Fazit:
Ein Mixer ist ein hervorragendes Küchengerät, das dem Koch unglaublich viel Arbeit abnehmen kann und deshalb in keiner Küche fehlen sollte. Darüber hinaus kann man beim Kauf des richtigen Modells mit dem Mixer auch einen Schneebesen, einen Kartoffelstampfer, einen Eiscrusher und noch viele andere Geräte ersetzen. Wenn man also oft und gerne kocht und sich die Arbeit dabei erleichtern möchte, sollte man sich unbedingt einen solchen Küchenhelfer zulegen.