WAT 15 Einkochautomat von Weck

Einkochautomat von Weck

Unser Testsieger ist der Einkochautomat WAT 15 der renommierten Firma Weck. Das Modell konnte uns auf ganzer Linie überzeugen und machte im Praxiseinsatz eine sehr gute Figur.

Bei Einkochautomaten hat sich 29 Liter als Standardvolumen etabliert. Auch das Weck-Modell hat dieses Volumen ist somit ausreichend groß dimensioniert und bietet genug Platz für große und kleine Einmachgläser. (Je nach Größe der Gläser kann es zu Abweichungen bei der Zubereitung kommen. Tipps finden Sie in unserem Einkoch-Ratgeber.)

Die Gläser können wahlweise ein- oder mehrlagig in den Topf gegeben werden. Es steht jedoch kein Einlegerost zur Verfügung – in der Vergangenheit gehört dieses jedoch zum Lieferumfang. Das macht das Einkochen von vielen Gläsern etwas schwerer. Hier hat die Konkurrenz die Nase vorn, wenngleich die Nutzung eines solchen Gitters auch nicht Jedermanns Geschmack ist.

Einkochglasheber
Einkochglasheber

Praktisch ist der Glasgreifer vom selben Hersteller, der eine wirkliche Arbeitserleichterung ist. Wir empfehlen die Nutzung eines Glashebers um Verbrühungen vorzubeugen.

Der Glasheber von Weck hat sich bewährt und funktioniert im Grunde wie ein Zange. Das Modell passt auf fast alle handelsüblichen Gläser und gehört beim WAT 15 Einkochautomat zum Lieferumfang.

Der Einkochautomat im Test

Das Gerät lässt sich problemlos zum Einkochen und Einwecken nutzen. Einmal eingestellt, kommt das Gerät schnell auf Touren und beginnt mit der Arbeit. Die Aufheizdauer ist im Vergleich wirklich schnell (zum Beispiel 30 Minuten bei 6 Litern Inhalt, Standard Weck-Gläser).

Stundenlang verrichtet das Gerät seinen Dienst und bringt gute Ergebnisse zustande. Zwetschgen, Erdbeeren, Stachelbeeren: Mit dem WAT 15 gelingt alles.

Der Topfboden ist geschlossen – die Heizstäbe liegen nicht offen und können somit auch nicht verkalken. Praktisch ist das der eingebaute Überhitzungsschutz.

Die Zeitschaltuhr funktioniert fehlerfrei. Obwohl die Optik etwas rustikal ist, hat sich die Technik bewährt. Kein unnötiger Schnick-Schnack, sondern solide Technik. Das gilt natürlich auch für die Temerpatureinstellung. Verwechslungen sind hier ausgeschlossen.

Grundsätzlich kann man das Gerät auch zum Aufheizen von Glühwein nutzen. Im Gegensatz zu anderen Einkochautomaten verfügt es jedoch nicht über einen Auslaufhahn.

Ist der primäre Einsatzzweck also die Glüghweinzubereitung, sollte man besser zum Einkochautomat von Severin greifen, der den zweiten Platz in unserem Test belegt hat.

Der Weck-Automat arbeitet mit soliden 2000 Watt und ist entsprechend schnell einsatzbereit. Das emaillierte Gehäuse ist in wenig modernem braun/weiß gehalten und lässt sich dank der emaillierten Oberfläche schnell und unkompliziert reinigen.

Fazit: Der Einkochautomat von Weck ist ein Klassiker. Wenn man über die wenig moderne Optik hinwegsehen kann, bekommt man ein Gerät, dass funktioniert und genau macht was es soll.

Die Funktionen sind überschaubar, doch die verbaute Technik ist solide. Die Verarbeitung ist hochwertig und wird dem hohen Preis gerecht. In Kombination mit dem Entsafteraufsatz von Weck zeigt der Einkochautomat seine Stärken. Schnell einsatzbereit und zuverlässig – unser Testsieger.

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